EU-weite Ausschreibung von Straßen­rei­nigung

Umwelt­scho­nender Maschi­nen­einsatz

Die Ansprüche der Bürger und Bürge­rinnen an die Leistungen der Kommunen wachsen stetig. Reichte es früher aus, die Straßen zu reinigen und in einem guten Zustand zu halten, stellt sich heute für viele zusätzlich die Frage nach dem umwelt­ge­rechten Kehren. Beim maschi­nellen Einsatz belasten Lärm, Abgas und aufge­wir­belter Feinstaub die Umwelt. Kann eine EU-weite Ausschreibung zur Durch­führung der Straßen­rei­nigung dabei helfen, die Belastung einzu­dämmen?

EU-weite Ausschreibung bisher:
1
Fahrzeuge
Für
1
Kommunen in NRW, RLP und Hessen
Jährlich EU-weit
0
Ausschrei­bungen für Fahrzeuge
Vom Reinheits­gebot zur Daseins­vor­sorge

Öffent­liche Straßen müssen aus Gründen der allge­meinen Sicherheit und Ordnung sauber gehalten werden. Dieses „Reinheits­gebot“ wird von immer mehr Ansprüchen ergänzt: Daseins­vor­sorge, Wirtschafts­för­derung, Sicherheit und Bequem­lichkeit der Bürger.

Reinigung mit niedriger Feinstaub­be­lastung

Die Pflicht der Kommunen zur Straßen­rei­nigung reicht vom Besei­tigen von Schmutz, Laub und Ästen bis zur Entfernung von Gegen­ständen auf der Fahrbahn. Die Reini­gungs­häu­figkeit gibt die Satzung bezie­hungs­weise der Verschmut­zungsgrad vor.

Im maschi­nellen Kehrbe­trieb werden Klein­kehr­ma­schinen, mittlere Kehrma­schinen und Großkehr­ma­schinen einge­setzt. Sie unter­scheiden sich durch die Kehrbe­häl­ter­größe, aber auch durch den Ausstoß des Feinstaubs. Der europäische Verband der Kehrma­schi­nen­her­steller bietet daher seinen Mitgliedern die Zerti­fi­zierung von Kehrma­schinen nach einem eigenen Testver­fahren an. Viele Parameter beein­flussen die Feinstaub­be­lastung. Das Nassver­fahren und Verfahren, die mit filternden Abscheidern arbeiten, erzielen regel­mäßig niedrige Werte bei der Feinstaub­be­lastung.

Mehr Effizienz durch Telematik

Unabhängig davon, ob die Straßen im Eigen- oder Fremd­be­trieb gereinigt werden, muss die Kommune ein sauberes Ergebnis abliefern. Moderne Telematik-Lösungen (Verbindung aus Telekom­mu­ni­kation und Infor­matik), die mehr aufzeichnen als nur die Reini­gungs­strecken, verein­fachen die Dokumen­tation, sorgen für Trans­parenz und erleichtern so die Kontrolle der Kehrmeter. Erfreu­licher Neben­effekt: Ohne großen Mehraufwand bilden die Daten die Basis für eine unkom­pli­zierte und satzungs­gemäße Gebüh­ren­kal­ku­lation.

Wie Ihre Kommune die EU-weite Straßen­rei­nigung nutzen will entscheiden Sie; die Kommunal Agentur NRW übernimmt den Rest: von der Vorbe­reitung der Ausschreibung bis zum Zuschlag.

Ihre Ansprech­part­nerin:

Martina Haber­hausen – Kommunale Beschaffung
Tel.: +49 211 430 77 127